Taunus - Judoclub Wallrabenstein e.V. 1991

 

Das Randori

Die zweite Anwendungsform des Judo ist dass sogenannte Randori !!
Randori aus dem japanischen übersetzt bedeutet: Freies, lockeres Üben im Training.

Randori ist als Übungskampf im Training zu verstehen und gilt daher als Vorstufe zum richtigen Wettkampf Shiai. Man unterscheidet zwischen dem Bodenrandori und dem Standrandori. Im Bodenrandori wird nur der Bodenkampf durchgeführt, indem Boden-Techniken wie Haltetechniken, Hebeltechniken und Würgetechniken anzuwenden sind. Je nach voriger Absprache kann ein Randori mehr in spielerischer, lockerer Form durchgeführt werden bis hin zum intensiven wettkampfnahen Kampfrandori. Gleiches gilt auch für das Standrandori, indem Wurftechniken mit eventuellen Wurkombinationen oder Konter-Techniken anzuwenden sind. Stand- und Bodenrandori soll unter anderem auch dazu dienen, dass die Judokas eventuell auch neue Techniken, Bewegungsabläufe üben oder für sich selber ausprobieren, die sie dann später im richtigen Wettkampf anwenden können. Der Trainer kann auch für ein Randori Aufgaben vorgeben, dass z.B. im Bodenkampf nur gewisse Techniken erlaubt sind, oder ein gewisses Partnerverhalten vorgegeben wird.
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